Bilingualer Unterricht

Was ist Bilingualer Unterricht

Bilingualer Unterricht bedeutet, dass der Unterricht in einigen Sachfächern (z. B. Geschichte oder einer Naturwissenschaft) zweisprachig stattfindet, in der Regel auf Deutsch und auf Englisch. Die Inhalte des bilingualen Unterrichtes entsprechen dabei den Vorgaben des jeweiligen Sachfaches und ersetzen damit den rein deutschsprachigen Fachunterricht. Wird in den unteren Jahrgängen der bilinguale Unterricht überwiegend zweisprachig abgehalten, so dominiert ab der Mittelstufe bis in die Oberstufe hinein das Englische als Unterrichtssprache.

An welche Schülerinnen und Schüler richtet sich das bilinguale Profil?

Der bilinguale Unterricht ist ein Forderangebot und richtet sich an leistungsorientierte, spracheninteressierte sowie an international ausgerichtete Schülerinnen und Schüler. Diese sollten ein hohes Maß an Engagement mitbringen, die Herausforderung vor fremdsprachlichen Materialien nicht scheuen und insgesamt Spaß daran haben, Englisch zu sprechen.

In der Oberstufe wendet sich das bilinguale Profil an Schülerinnen und Schüler, die sich in der englischsprachigen Kommunikation weitgehend sicher fühlen oder ihre Kenntnisse darin noch vertiefen möchten. Darüber hinaus bietet es sich für Schülerinnen und Schüler an, die eine Zeitlang im Ausland gelebt haben oder die Englisch als Schwerpunkt im Abitur oder einem späteren Studium anstreben.

Wie wird im bilingualen Unterricht gearbeitet?

Die Schulbuchverlage bieten seit Jahren zunehmend bilinguale Lehrwerke an, die für den Unterricht an niedersächsischen Schulen zugelassen und passgenau auf die Inhalte und Sachthemen der einzelnen Jahrgänge zugeschnitten sind.

Alle Materialien für den bilingualen Unterricht sind in ihrem Sprachniveau der jeweiligen Jahrgangsstufe angepasst und enthalten viele sprachliche Hilfen zur Förderung der fremdsprachlichen Kommunikation.

Die Lehrkräfte ermutigen die Schülerinnen und Schüler darin, im Unterrichtsgespräch mehr und mehr die Fremdsprache zu verwenden und unterstützen mit Vokabeln und Formulierungshilfen.

Die Kinder lernen darüber hinaus ab Klasse 6 selbstständig mit dem elektronischen Wörterbuch zu arbeiten.

In der Oberstufe arbeiten die Schülerinnen und Schüler weitgehend mit authentischen Materialien oder englischsprachigen Lehrwerken.

Welche Vorteile bietet der bilinguale Sachfachunterricht den Schülern?

Ein grundsätzlicher Vorteil liegt in der deutlichen Verbesserung der kommunikativen Fähigkeiten in der englischen Sprache. Die Schülerinnen und Schüler lernen komplexere Sachverhalte in der Fremdsprache auszudrücken. Sie erweitern ständig ihren Wortschatz und bauen durch das Sprechen über Sachthemen ihre Angst vor Fehlern deutlich ab, denn – anders als im Fremdsprachunterricht – liegt der Fokus des Unterrichtsgespräches im bilingualen Sachfachunterricht nicht auf Sprachrichtigkeit, sondern auf den inhaltlichen Aussagen. Im Vordergrund steht die mündliche Kommunikation und Interaktion mit der Lehrkraft und der Lerngruppe. „Content and Language Integrated Learning“ (CLIL) bedeutet, dass man eine Sprache „quasi nebenbei” durch Erarbeiten und Diskutieren von sachlichen Inhalten lernt. Man könnte es auch einfach „learning by doing“ nennen!

Haben die Schülerinnen und Schüler über mehrere Jahre hinweg aktiv am bilingualen Unterricht teilgenommen, verfügen sie nachgewiesenermaßen über überdurchschnittlich gute kommunikative Fähigkeiten in der Fremdsprache.

 

Bili am ASG: Zweisprachig von Klasse 5 bis Jahrgang 13

Bilingualer Unterricht hat am ASG eine lange Tradition. Schülerinnen und Schülern aus fast zwanzig Jahrgängen haben bei uns bereits diese Zusatzqualifikation für ihren späteren Werdegang erworben. Auch im kommenden Jahrgang 2022 planen wir, wieder mit einer bilingualen Klasse ab Jahrgang 5 zu starten.

Im Bili-Profil erhalten die Kinder von Anfang an eine zusätzliche Englischstunde und beginnen mit englischsprachigen Anteilen in den Fächern Geschichte oder Sport. Ab der 6. Klasse kommt dann das bilingual unterrichtete Fach Chemie hinzu.

Auch die Teilnahme an internationalen Projekten und der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Holland im 8. Jahrgang sind Teil des bilingualen Profils.

In der Oberstufe kann das bilinguale Profil, ebenfalls mit den Fächern Geschichte und Chemie, auch für neu angemeldete Schülerinnen und Schüler angewählt und durchgängig bis zum Abitur belegt werden. Ab dem Schuljahr 2023-24 bietet das Albert-Schweitzer-Gymnasium für die Jahrgänge 12 und 13 erstmals in ganz Wolfsburg das internationale IB-Diploma (International Baccalaureate) an. Dieser Abschluss beinhaltet englischsprachige Abschlussprüfungen in insgesamt sechs Fächern und gilt als weltweit anerkannter höherer Schulabschluss mit Hochschulzugangsberechtigung in mehr als 2000 Universitäten in über 100 Ländern.

Wie melde ich mich / mein Kind zum bilingualen Profil an?


Die Anmeldung zum bilingualen Profil in Jahrgang 5 erfolgt mit der Schulanmeldung. Die bilingualen Klassen und Kurse wachsen bis Jahrgang 10 regulär hoch. Ein Ausstieg aus dem Profil oder ein späterer Wechsel in das Profil hinein sind immer nur nach Rücksprache und individueller Beratung jeweils zum Schuljahreswechsel möglich.
Die Anmeldung für die bilingualen Geschichtskurse in der Oberstufe erfolgt über Herrn Schulze oder Frau Grabowski im Rahmen des Kurswahlverfahrens. Neu angemeldete Schülerinnen und Schüler in 11 erhalten das Wahlformular mit der Schulanmeldung.

Wie wird im bilingualen Unterricht bewertet?

Bei der Bewertung stehen die Leistungen des Sachfaches im Vordergrund. Dies gilt sowohl für die mündliche als auch für die schriftliche Leistungsmessung. Die englische Sprache dient im bilingualen Unterricht lediglich als Arbeitssprache. Sprachliche Fehler werden zwar verbessert, gehen aber nicht in die sachliche Bewertung ein, solange, wie im Deutschen auch, das Verständnis gewahrt ist.

Welche Nachweise bekommen die Schülerinnen und Schüler für ihre Teilnahme am bilingualen Unterricht?

Die Teilnahme am bilingualen Unterricht wird am Ende jeden Halbjahres auf jedem Zeugnis bescheinigt. Wird der bilinguale Unterricht bis zum Abitur belegt, wird diese besondere Qualifikation auf dem Abiturzeugnis vermerkt.

Dieser Nachweis kann in einer späteren Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Studienplatz ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Schulleitung oder direkt an die Bili-Fachgruppe.

aktualisiert: Jan. 2022

Carolin Grabowski

Leitung Fachgruppe bilingualer Unterricht & IB-Koordination

Albert-Schweitzer-Gymnasium Wolfsburg

Halberstädter Straße 30

38444 Wolfsburg

Telefon Sekretariat: 05361/873410

e-mail: carolin.grabowski@asg-wob.de oder asg@wolfsburg.de

Was ist Bilingualer Unterricht

Bilingualer Unterricht bedeutet, dass der Unterricht in einigen Sachfächern (z. B. Geschichte oder einer Naturwissenschaft) zweisprachig stattfindet, in der Regel auf Deutsch und auf Englisch. Die Inhalte des bilingualen Unterrichtes entsprechen dabei den Vorgaben des jeweiligen Sachfaches und ersetzen damit den rein deutschsprachigen Fachunterricht. Wird in den unteren Jahrgängen der bilinguale Unterricht überwiegend zweisprachig abgehalten, so dominiert ab der Mittelstufe bis in die Oberstufe hinein das Englische als Unterrichtssprache.

 
Bili am ASG: Zweisprachig von Klasse 5 bis Jahrgang 13

Bilingualer Unterricht hat am ASG eine lange Tradition. Schülerinnen und Schülern aus fast zwanzig Jahrgängen haben bei uns bereits diese Zusatzqualifikation für ihren späteren Werdegang erworben. Auch im kommenden Jahrgang 2022 planen wir, wieder mit einer bilingualen Klasse ab Jahrgang 5 zu starten.
Im Bili-Profil erhalten die Kinder von Anfang an eine zusätzliche Englischstunde und beginnen mit englischsprachigen Anteilen in den Fächern Geschichte oder Sport. Ab der 6. Klasse kommt dann das bilingual unterrichtete Fach Chemie hinzu.
Auch die Teilnahme an internationalen Projekten und der Schüleraustausch mit unserer Partnerschule in Holland im 8. Jahrgang sind Teil des bilingualen Profils.
In der Oberstufe kann das bilinguale Profil, ebenfalls mit den Fächern Geschichte und Chemie, auch für neu angemeldete Schülerinnen und Schüler angewählt und durchgängig bis zum Abitur belegt werden. Ab dem Schuljahr 2023-24 bietet das Albert-Schweitzer-Gymnasium für die Jahrgänge 12 und 13 erstmals in ganz Wolfsburg das internationale IB-Diploma (International Baccalaureate) an. Dieser Abschluss beinhaltet englischsprachige Abschlussprüfungen in insgesamt sechs Fächern und gilt als weltweit anerkannter höherer Schulabschluss mit Hochschulzugangsberechtigung in mehr als 2000 Universitäten in über 100 Ländern.

 

An welche Schülerinnen und Schüler richtet sich das bilinguale Profil?

Der bilinguale Unterricht ist ein Forderangebot und richtet sich an leistungsorientierte, spracheninteressierte sowie an international ausgerichtete Schülerinnen und Schüler. Diese sollten ein hohes Maß an Engagement mitbringen, die Herausforderung vor fremdsprachlichen Materialien nicht scheuen und insgesamt Spaß daran haben, Englisch zu sprechen.
In der Oberstufe wendet sich das bilinguale Profil an Schülerinnen und Schüler, die sich in der englischsprachigen Kommunikation weitgehend sicher fühlen oder ihre Kenntnisse darin noch vertiefen möchten. Darüber hinaus bietet es sich für Schülerinnen und Schüler an, die eine Zeitlang im Ausland gelebt haben oder die Englisch als Schwerpunkt im Abitur oder einem späteren Studium anstreben.

 
Wie melde ich mich / mein Kind zum bilingualen Profil an?

• Die Anmeldung zum bilingualen Profil in Jahrgang 5 erfolgt mit der Schulanmeldung. Die bilingualen Klassen und Kurse wachsen bis Jahrgang 10 regulär hoch. Ein Ausstieg aus dem Profil oder ein späterer Wechsel in das Profil hinein sind immer nur nach Rücksprache und individueller Beratung jeweils zum Schuljahreswechsel möglich.
• Die Anmeldung für die bilingualen Geschichtskurse in der Oberstufe erfolgt über Herrn Schulze oder Frau Grabowski im Rahmen des Kurswahlverfahrens. Neu angemeldete Schülerinnen und Schüler in 11 erhalten das Wahlformular mit der Schulanmeldung.

 
Wie wird im bilingualen Unterricht gearbeitet?

Die Schulbuchverlage bieten seit Jahren zunehmend bilinguale Lehrwerke an, die für den Unterricht an niedersächsischen Schulen zugelassen und passgenau auf die Inhalte und Sachthemen der einzelnen Jahrgänge zugeschnitten sind.

Alle Materialien für den bilingualen Unterricht sind in ihrem Sprachniveau der jeweiligen Jahrgangsstufe angepasst und enthalten viele sprachliche Hilfen zur Förderung der fremdsprachlichen Kommunikation.

Die Lehrkräfte ermutigen die Schülerinnen und Schüler darin, im Unterrichtsgespräch mehr und mehr die Fremdsprache zu verwenden und unterstützen mit Vokabeln und Formulierungshilfen.

Die Kinder lernen darüber hinaus ab Klasse 6 selbstständig mit dem elektronischen Wörterbuch zu arbeiten.

In der Oberstufe arbeiten die Schülerinnen und Schüler weitgehend mit authentischen Materialien oder englischsprachigen Lehrwerken.

 
Wie wird im bilingualen Unterricht bewertet?

Bei der Bewertung stehen die Leistungen des Sachfaches im Vordergrund. Dies gilt sowohl für die mündliche als auch für die schriftliche Leistungsmessung. Die englische Sprache dient im bilingualen Unterricht lediglich als Arbeitssprache. Sprachliche Fehler werden zwar verbessert, gehen aber nicht in die sachliche Bewertung ein, solange, wie im Deutschen auch, das Verständnis gewahrt ist.

Welche Nachweise bekommen die Schülerinnen und Schüler für ihre Teilnahme am bilingualen Unterricht?

Die Teilnahme am bilingualen Unterricht wird am Ende jeden Halbjahres auf jedem Zeugnis bescheinigt. Wird der bilinguale Unterricht bis zum Abitur belegt, wird diese besondere Qualifikation auf dem Abiturzeugnis vermerkt.

Dieser Nachweis kann in einer späteren Bewerbung um einen Ausbildungs- oder Studienplatz ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte wenden Sie sich an die Schulleitung oder direkt an die Bili-Fachgruppe.

aktualisiert: Jan. 2022

Carolin Grabowski

Leitung Fachgruppe bilingualer Unterricht & IB-Koordination

Albert-Schweitzer-Gymnasium Wolfsburg

Halberstädter Straße 30

38444 Wolfsburg

Telefon Sekretariat: 05361/873410

e-mail: carolin.grabowski@asg-wob.de oder asg@wolfsburg.de

Biologie

warum unterrichten wir unser Fach so gerne? Da ist zum einen das große Interesse an biologischen Themen, das wir bei den allermeisten unserer Schülerinnen und Schüler spüren. Das verbindet sie mit uns, die wir auch schon oft vor dem Abitur von der Liebe zu diesem Fach so gepackt wurden, dass wir es als Studienfach wählten. Natürlich gibt es Kerncurricula, Vorschriften, Vorgaben. Aber sie geben uns nur den Rahmen, mithilfe dessen wir im Unterricht und in Arbeitsgemeinschaften in die Faszination des Lebendigen eintauchen.

Die Reise beginnt in Klasse 5 mit Tieren, die jedes Kind kennt und bereits beobachtet hat – unseren Haustieren. Das Leben mit und das Überleben in der Natur zu erforschen führt schon in dieser Klassenstufe hin zu Entdeckungen zu unserer stammesgeschichtlichen Herkunft als Vertreter der Wirbeltiere.

Ohne Pflanzen können wir nicht leben. Diese Erkenntnis setzt ein intensives Studium der Lebensweise und Besonderheiten der Pflanzenwelt voraus, dem sich unsere Schülerinnen und Schüler unterziehen, denn Pflanzen leben schließlich anders als wir. Von alltäglichen Beobachtungen ausgehend erproben wir schon in Klasse 6 altersgemäß das wissenschaftliche Arbeiten – nämlich wenn Versuche zur Frage geplant und durchgeführt werden, was Pflanzensamen benötigen, um zu keimen.

Immer wieder spannend für alle Altersklassen ist es, sich mit sich selbst als Mensch mit seiner Bauweise, seinen Körperfunktionen und seinen Krankheiten zu beschäftigen und darüber mehr zu erfahren. Dieses Thema zieht sich durch den gesamten Biologieunterricht hindurch bis zum Abitur und wird dabei immer spezieller.

Ab Klasse 8 beginnen wir damit, vom mit bloßem Auge Sichtbaren in immer kleinere Räume vorzudringen. Dafür eignen sich wegen ihrer oft größeren Zellen mehr die Pflanzen als die Tiere. Ein wichtiges Hilfsmittel sind gute Mikroskope, mit denen unsere Sammlung bestens ausgestattet ist. Mit eigenen Augen in diese sonst verborgene Welt vorzudringen begeistert Schülerinnen und Schüler immer wieder – und sie erwerben so ganz nebenbei eine Menge Kompetenzen.

Allmählich formieren sich das Verständnis und die Voraussetzungen, die notwendig sind, um in der Oberstufe vielfach in Gebiete vorzudringen, die eine Vorbereitung für ein Studium der Biologie oder verwandter Wissenschaften darstellen.

 

Biologie enthält auch eine ganze Menge Physik und besonders Chemie; das gefällt und liegt nicht jedem, ist zum Verständnis verschiedenster biologischer Vorgänge jedoch unabdingbar. So ergeben sich von selbst Fächerübergriffe in den Naturwissenschaften. Jedoch auch mathematischen, ethischen sowie schlicht sprachlichen Aspekten begegnen wir in der Biologie immer wieder.

Biologie ist die Lehre vom Lebendigen. Makroskopisch muss man sich dazu in die Natur begeben, mikroskopisch oder verfahrenstechnisch sind oft aufwändige technische Ausstattungen notwendig, für die man am besten außerschulische Lernorte aufsucht. Dies nehmen wir regelmäßig und gern in Anspruch: die Naturerkundungsstation NEST, die Mühlenriede mit ihren vielfältigen Untersuchungsmöglichkeiten, für die wir die Bachpatenschaft besitzen, das PHAENO, das BioS-Schülerlabor des HZI in Braunschweig und sogar das Biozentrum der TU Braunschweig, um nur einige zu nennen.

Aber auch in unseren bestens mit moderner Technik ausgestatteten Biologieräumen verfügen wir über viele Möglichkeiten, einen erkenntnisreichen Biologieunterricht durchzuführen. Insbesondere die so wichtige Anschaulichkeit wird ganz wesentlich unterstützt, wenn man – wie es an unserer Schule problemlos in jeder Biologiestunde möglich ist – Bilder, Filme, Animationen und Modelle einsetzen kann. Die hervorragende Zusammenarbeit in der Fachgruppe zusammen mit den räumlichen Gegebenheiten beschert uns eine vielseitige und sehr gut nutzbare Sammlung, die ständig ergänzt und gepflegt wird, um sie für unseren Unterricht und damit für unsere Schülerinnen und Schüler immer weiter zu verbessern und an neue Gegebenheiten anzupassen.

Chemie

Was ist Chemie?

„Chemie ist, wenn es knallt und stinkt!“

Diese nicht ganz ernst gemeinte Definition hört ein Sechstklässler vielleicht, wenn er Erwachsene nach seinem neuen Schulfach fragt.

Nun, knallen und stinken kann es natürlich auch schon mal, aber in Wirklichkeit ist Chemie mehr als das!

„Chemie ist überall!“ lautet eine weitere, oft zu hörende oder in Büchern zu findende Aussage.

Richtig, aus unserem Alltag ist Chemie nicht wegzudenken: Kunststoffe, Farben, Bekleidung, Medikamente, Körperpflegemittel, Kosmetik – alles Chemie! (Ja, auch wenn „Bio“ draufsteht!) Aber bei aller Alltäglichkeit, ein kritischer Blick auf die Chemie muss dabei sein! „Pro und Contra“ – diese Überschrift finden wir schon auf den ersten Seiten unseres Chemiebuchs.

Nachdem wir für unseren Unterricht Chemie als Naturwissenschaft definiert haben, die sich mit den Stoffen und den Eigenschaften von Stoffen beschäftigt, lernen wir einige Stoffeigenschaften kennen: Farbe, Geruch, Brennbarkeit, elektrische Leitfähigkeit usw.

Dann kann es mit interessanten Experimenten losgehen: Wir nutzen die Stoffeigenschaften, um Stoffe zu identifizieren und Stoffgemische zu trennen, beispielsweise um das Salz wiederzugewinnen, das einem unglücklicherweise in den Sand gefallen ist …

Danach begegnen wir messbaren Stoffeigenschaften wie Schmelztemperatur und Dichte, lernen den Umgang mit Thermometer und Waage und stellen fest, dass man den Taschenrechner auch im Chemieunterricht braucht! Und wir erfahren, dass Naturwissenschaftler sich Dinge vorstellen, die man auch mit einem Mikroskop nicht sehen kann und dass sie hierbei Modellvorstellungen wie das Teilchenmodell entwickeln, um sich Vorgänge zu erklären.

In Klasse 8 geht es dann „so richtig“ los mit der Chemie: den chemischen Reaktionen, also Vorgängen, bei denen neue Stoffe mit anderen Eigenschaften entstehen – und bei denen Energie freigesetzt wird! Hier knallt es zwar nicht, aber Feuer und Rauch sind auch schon recht spektakulär.

Auch hier halten bald die Waage und der Taschenrechner Einzug und wir stellen fest, dass die Stoffe nicht einfach „irgendwie“ miteinander reagieren, sondern in bestimmten Massenverhältnissen. Das führt uns zu einem ersten, etwas komplexeren Theoriegebäude der Chemie: einer Vorstellung vom Aufbau der Stoffe aus Atomen, dem Daltonschen Atommodell. Dieses Theoriegebäude wird in der Folgezeit immer weiter ausgebaut.

Anders als Goethes „Faust“ treibt uns zwar nicht die Frage um, was „die Welt im Innersten zusammenhält“, aber was die Atome in chemischen Verbindungen zusammenhält, wollen wir schon wissen – chemische Bindungen nämlich, die Ionenbindung und die Elektronenpaarbindung.

Weitere Themen, die uns auf dem Weg in die Oberstufe und hin zum Abitur begegnen, sind die Elektrochemie (Wie kommt eigentlich der Strom in eine Batterie?), Säuren und Laugen (Was bewirkt den sauren Geschmack von Zitronensaft oder Essig?) sowie die organische Chemie, also die Chemie der Energieträger wie Benzin und Heizöl, aber auch der Kohlenhydrate, also unserer Nährstoffe. Und wir sehen auch hier wieder: Chemie ist überall!

Konsequenterweise gibt es auch im Chemieunterricht laufend Verbindungen zu anderen Fächern. Der Bezug zur Biologie und zur Mathematik wurde schon angesprochen, aber auch auf die Physik trifft man häufiger (Magnetismus, elektrischer Strom, Atombau …), und besonders in der Ober-stufe werden wissenschaftsethische Gesichtspunkte verstärkt betrachtet: Welche negativen Auswirkungen kann Chemie auf unseren Alltag, auf unsere Umwelt haben? Was darf „die Chemie“, was sollte sie nicht dürfen?

In der Oberstufe, der letzten Etappe auf dem Weg zum Abitur, werden einige Inhalte aus dem Sekundarbereich I aufgegriffen und vertieft, neue Themen kommen hinzu, um den Schülerinnen und Schülern der Chemiekurse die Vorbereitung für ein Studium der Chemie oder verwandter Wissenschaften zu ermöglichen.

In allen Altersstufen, vor allem natürlich in den unteren Jahrgängen, beruhen die Freude und das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Chemieunterricht auf dem besonderen Charakter chemischer Experimente, vor allem dann, wenn die Lernenden selbst tätig sein können. Aus diesem Grund hat die praktische Arbeit, das Experiment, einen besonders hohen Stellenwert im Chemieunterricht am Albert-Schweitzer-Gymnasium. Hierzu bietet unsere mit Chemikalien und Geräten sehr gut ausgestattete Chemiesammlung beste Voraussetzungen. Aber auch in unseren mit moderner Technik ausgestatteten Fachräumen verfügen wir über gute Möglichkeiten, einen anschaulichen und erkenntnisreichen Chemieunterricht durchzuführen, da es in jeder Stunde problemlos möglich ist, Bilder, Filme, Animationen und Modelle einzusetzen.

Auch der Weg „nach draußen“ kann im Chemieunterricht beschritten werden, zu einem außerschulischen Lernort. Hier bieten sich z.B. das phaeno an, das Agnes-Pockels-Schülerlabor oder die nahe gelegene TU Braunschweig mit dem Tag der offenen Tür oder der Möglichkeit eines Schnupperstudiums.

Alle diese Gegebenheiten ermöglichen uns einen interessanten, manchmal spannenden und immer zeitgemäßen Chemieunterricht.

Darstellendes Spiel

"Darstellendes Spiel" oder die Frage: "Ist das nicht Theater?"

Darstellendes Spiel ist mehr als nur “Theater spielen”. Darstellendes Spiel bewegt die Schüler – ähnlich wie bei einem Theaterstück  – zu einer Performance auf der Bühne, jedoch werden die Schüler in den gesamten Prozess, wie der Auftritt letztlich auf die Bühne gebracht wird, einbezogen. Themen finden, Texte schreiben, Regie führen, spielen, reflektieren, musizieren, sprechen und sich bewegen, den Bühnenraum erforschen, inszenieren, Licht und Requisiten nutzen und ganz viel experimentieren gehören ebenso dazu.

Dieses Fach mag für einige von euch ein neues sein. Es ist auch als AG und Ergänzungsfach seit 2017 neu an unserer Schule, obwohl es in Niedersachsen schon seit 1997  als reguläres Unterrichtsfach eingeführt wurde. Die Fächer Kunst und Musik werden durch Darstellendes Spiel ergänzt und das Bildungsangebot des Albert-Schweitzer-Gymnasiums in diesem Bereich erweitert. Somit ist “Darstellendes Spiel” ein zentraler Bereich der ästhetischen und der kulturellen Bildung.

Im Unterricht soll eine grundlegende theatrale Bildung und Handlungskompetenz vermittelt werden. Das bedeutet, dass einerseits Kenntnisse zu verschiedenen Theaterformen und Darstellungsweisen vermittelt werden (Theatertheorie und theatrales Zeichensystem), die Schülerinnen und Schüler andererseits aber auch selbst bestimmte Techniken einüben und ihre Arbeitsergebnisse präsentieren. Eine explizite Trennung von „Theorie und Praxis“ gibt es aber nicht. So werden beispielsweise theoretische Kenntnisse benötigt, um angemessen Handeln zu können und manche theoretischen Inhalte werden durch das praktische Handeln erfahrbar.

Das Fach eröffnet den Schülerinnen und Schülern besondere Lernmöglichkeiten: Zum einen setzten sie sich intensiv mit ihrem Körper, ihrer Körpersprache und Bewegungsmöglichkeiten auseinender, andererseits werden sie angeregt, ihre persönliche und gesellschaftliche Wirklichkeit wahrzunehmen, sich mit ihr intensiv zu beschäftigen und sich künstlerisch mit ihr auseinanderzusetzen. So werden sie beispielsweise lernen, kleine Szenen und Stücke selbst zu entwickeln und diese so zu gestalten, dass diese auch vor Publikum aufgeführt werden können. Dazu müssen auch Kenntnisse zur Theatertechnik (z.B. Licht und Musik) erworben werden, als auch eine Auseinandersetzung mit Kostümen und Masken erfolgen.

Wir bieten DSP als Unterrichtsfach ab Jahrgang 11 an. Was ihr hier lernt, findet ihr auf der Seite “DSP in der Oberstufe” noch einmal näher beschrieben.

Zudem kann jeder Schüler der Sekundarstufe I seit 2016/17 Darstellendes Spiel als Arbeitsgemeinschaft belegen. Ihr findet es unter dem Titel “Theater und Bühnenshow”. Unsere Schüler haben zum Beispiel beim Stadtteilfest Westhagen als Moderatorenteam im Jahr 2017 gezeigt, wie wohl sie sich auf der Bühne fühlen. Zudem haben auch die Werkschauen bei unserem Schulfest gezeigt, dass die Schüler sehr gut inszenieren und dramaturgisch arbeiten können.

Unsere unterrichtenden Kolleginnen sind Frau Dr. Gerhardt, Frau Niemann und Frau Steiln.

 

Da es aktuell noch kein Kerncurriculum für die Sekundarstufe I in Niedersachsen gibt, werden die benoteten Kurse angelehnt an den KCs der Länder Bremen und Hamburg unterrichtet. So emphielt es das Kultusminiserium Niedersachsen. Dieses hat jedoch ein KC für die Oberstufe und zudem die Einheitlichen Prüfungsanfoderungen für die Abiturprüfung veröffentlicht, die unter dem Link bzw. im Anhang als pdf zu finden sind. Außerdem hat das Fach am ASG ein eigenes Fachcurriculum. Hier finden Sie eine Übersicht über die Kompetenzen, die in diesem Fach geschult werden

 

Deutsch

Deutschunterricht am ASG – alles, außer langweilig!

Die Begriffe aus dem Wörterpuzzle verraten es eigentlich schon. Wer beim Deutschunterricht nur an Kafka, Goethe und Grammatik denkt… und vielleicht noch an das Wort “grauenvoll”, hat irgendetwas verpasst. Denn das Fach Deutsch ist ganz schön modern geworden und die Deutschlehrer am ASG unterrichten auch manchmal Kafka, Goethe und Grammatik. Aber eben nicht nur das… 

Der Unterricht gliedert sich- gemäß den Vorgaben des Kerncurriculums -in allen Jahrgangsstufen in 4 Kernbereiche, die aber eng miteinander verknüpft sind.

1. Lesen – Umgang mit Texten und Medien:

Hier geht es um den Erwerb von Lesetechniken und Lesestrategien und darüber hinaus natürlich auch um das Lesen und Verstehen von literarischen Texten, aber auch von Sachtexten und Medienprodukten.

2. Schreiben:

Ob textbezogen oder materialgestützt, ob interpretierend, argumentierend, informierend oder erörternd – alle zentralen Schreibformen sollen in diesem Bereich am Ende der Schulkarriere beherrscht werden.

3. Sprechen und Zuhören:​

Vor anderen sprechen (z.B. in Form von Vorträgen, Referaten), mit anderen sprechen (z.B. in Form von Diskussionen), verstehen, was der andere sagt (also z.B. zuhören können), sind zentrale Kompetenzen, die in den Bereich der Persönlichkeitsbildung gehören, zu dem das Fach Deutsch immer in besonderem Maße beiträgt.

4. Sprache und Sprachgebrauch untersuchen und richtig schreiben:

Ja, auch Rechtschreibung und Grammatik gehören immer noch zum Deutschunterricht, aber auch die bewusste sprachliche Gestaltung von Texten. Aber keine Angst – anspruchsvolle Sprache fördert bekanntlich anspruchsvolles Denken und ist von daher unbedingt erwünscht.

Englisch

“English is everywhere! And you can be too!”

In der heutigen Welt ist es nicht nur von Vorteil, sondern wird häufig sogar erwartet, dass man auf Englisch kommunizieren kann. Für die Generation social media ist es keine Besonderheit mehr, in ihrer Freizeit von Englisch online umgeben zu sein. Die dominierende Sprache im Internet ist nach wie vor Englisch. Die englische Sprache zu beherrschen, eröffnet den Schüler*innen also eine Vielfalt an Möglichkeiten und Anschluss an Gemeinschaften all over the world

Um diesem persönlichen Zugang zu Englisch gerecht zu werden, legen wir, die Fachschaft Englisch, den Fokus auf kommunikative Ansätze im Unterricht. Das Ziel ist dabei, die Schüler*innen dazu zu befähigen, erfolgreich auf Englisch mit unterschiedlichsten Kulturen erfolgreich zu kommunizieren und die englische Sprache zunehmend tiefer zu durchdringen. Im Unterricht nutzen wir möglichst authentische kommunikative Kontexte und Situationen, um es den Schüler*innen leicht zu machen, wenn sie dann außerhalb des Klassenraums die Chance bekommen, ihr erlerntes Englisch anzuwenden.

Im Englisch-Unterricht geht es aber nicht nur darum, dass die Schüler*innen dazu befähigt werden, die englische Sprache mit zunehmender Komplexität anzuwenden und zu verstehen. Im Sinne gelebter kultureller Vielfalt lernen sie zahlreiche Facetten englischsprachiger Kulturen und Varietäten kennen und setzen sich kritisch mit den dortigen Konflikten und Kulturen auseinander. Dazu werden sie angeleitet, authentisches und abwechslungsreiches Material zu verstehen und zu diskutieren, von online Artikeln über Romanauszüge, Spielfilm- und Serienausschnitte bis hin zu aktuellen Nachrichtenformaten.

Der Stellenwert von Englisch in der Welt ist am Albert-Schweitzer-Gymnasium auch außerhalb des regulären Englisch-Unterrichts offensichtlich. Neben dem etablierten englischsprachigen bilingualen Fächerangebot werden die Schüler*innen im Forder- bzw. Förderunterricht differenziert unterstützt. Bei regelmäßigen und einmaligen Events, wie dem BigChallenge Wettbewerb und einer englischsprachigen Lesenacht, werden den Schüler*innen zusätzliche Zugänge zu dem Fach Englisch geboten. Einmal im Jahr veranstalten wir außerdem einen Austausch mit unserer Partnerschule Calvinjn Groene Hart in den Niederlanden. Dieser findet auf Englisch statt, sodass die Schüler*innen live erleben können, wie gut sie sich in der englischen Sprache schon unterhalten können.

 

Formelles:

Laut Kerncurriculum des Landes Niedersachsen liegt der Fokus unseres Englischunterrichts auf den Kompetenzen: Hören, Lesen, Schreiben, Sprachmittlung, und Sprechen. Aus genau diesen Kompetenzen bestehen die Klassenarbeiten bzw. Sprechprüfungen.

In der Sekundarstufe I arbeiten wir mit dem Schulbuch und Workbook Green Line von Klett, in der Sekundarstufe II arbeiten wir mit dem Schulbuch Camden Town von Westermann.

Erdkunde

„Ich bin Geograph“, sagte der alte Herr. „Was ist das, ein Geograph?“ „Das ist ein Gelehrter, der weiß, wo sich Meere, die Ströme, die Städte, die Berge und die Wüsten befinden.“ „Das ist sehr interessant“, sagte der kleine Prinz. „Endlich ein richtiger Beruf!“ (Der kleine Prinz – Antoine de Saint-Exupéry).

Dieser Satz ist mit unserem aktuellen Bildungsauftrag in der Schulgeographie nur im Ansatz dargestellt und doch sind die Vermittlung des topographischen Wissens und der Umgang mit Kartenmaterial zur räumlichen Orientierung zentrale Unterrichts-inhalte.

Das Kultusministerium formuliert die Aufgabe der Schulgeographen wie folgt: Geografische und geowissenschaftliche Phänomene und Prozesse wie z. B. Klimawandel, Erdbeben, Hochwasser und Stürme, aber auch Globalisierung, europäische Integration, Bevölkerungsentwicklung, Migration, Disparitäten und Ressourcenkonflikte prägen unser Leben und unsere Gesellschaft auf dem Planeten Erde in vielen Bereichen. Der Umgang mit diesen globalen und komplexen Entwicklungen erfordert eine Anpassung bisheriger Verhaltensweisen und Handlungsstrategien auf der Grundlage von fundiertem Fachwissen und Beurteilungsvermögen. (siehe Kerncurriculum Erdkunde für das Gymnasium: Sek I und Sek II)

Die Ziele des Faches Erdkunde sind am ASG einerseits die fachliche Bildung und der Erwerb fachspezifischer Kompetenzen, aber darüber hinaus auch die Stärkung der Schülerwahrnehmung und ihres eigenen Handelns, um sich ihrer Umwelt und den Möglichkeiten des aktiven Handelns in ihrer Umwelt bewusster zu werden. Das Fach Erdkunde möchte dazu beitragen, dass sich Schüler der Komplexität der lokalen und auch globalen Phänomene, Probleme und Chancen schrittweise vom Jahrgang 5 bis zum Abitur nähern und möchte die Schüler ermutigen ein eigenes Deutungs- und Wertesystem zu entwickeln.

Um diese Ziele erreichen zu können, werden am ASG neben dem alltäglichen Unterrichtsgeschehen auch Projekte durchgeführt, außerschulische Lernorte aufgesucht (Mühlenriede, NEST, Autostadt, Klimahaus in Bremerhaven…) sowie Wettbewerbe durchgeführt (National Geographic Wissen).

Französisch

Französisch in der Welt

Französisch steht bei den Weltsprachen nach Englisch, Chinesisch, Hindi und Spanisch an fünfter Stelle und wird weltweit von 370 Millionen Menschen gesprochen:

In Europa ist es neben  Englisch die wichtigste Sprache. Es wird neben Frankreich (wozu auch die Übersee-Départements Guadeloupe und Martinique in der Karibik und die Insel La Réunion im Pazifik gehören) in Teilen der Schweiz und Belgiens gesprochen.

In vielen Ländern Afrikas ist Französisch Amtssprache. Auch im westafrikanischen Benin, wo das ASG eine Schulpartnerschaft in Agbanizoun unterhält, spricht man Französisch!

Und auf dem amerikanischen Kontinent ist Französisch in Québec (in Kanada) Amtssprache.

Französisch am ASG

Lehrwerk:

Wir arbeiten seit 2016 ab Klasse 6 mit dem Lehrbuch A plus! Nouvelle édition (Cornelsen- Verlag), weil es auf G9 und die damit verstärkt an Bedeutung gewonnenen Kompetenzen Mediation, Hör-Sehverstehen, Sprechen und Hören eingestellt ist.

Klassenarbeiten und Prüfungen:

Es werden in der Sekundarstufe I pro Schuljahr jeweils 4 Klassenarbeiten geschrieben, wobei in Jahrgang 7 und 9 eine schriftliche Arbeit durch die Sprechprüfung ersetzt wird (Erlass 2015/16).

Seit 2016 werden im Abitur zunehmend die oben erwähnten Kompetenzen in die Abitur-prüfungen integriert. Die Zusammensetzung der Aufgaben und Bewertung ist Folgende:

Ab 2017 Textaufgabe + Mediation + Hörverstehen (55%/25%/20%)

Ab 2018 Textaufgabe + Mediation + Hörverstehen oder eine Sprechprüfung (55%/25%/20%)

DELF:

Im Fach Französisch besteht die Möglichkeit, gegen Ende der Mittelstufe an einer AG teil-zunehmen, die auf das Ablegen des Sprachdiploms DELF (Diplôme d’Etudes de la Langue Française) auf Niveau A2 des Europäischen Referenzrahmens der Sprachen vorbereitet. Die Prüfungen werden in Deutschland vom Institut Français durchgeführt und die Schüler/innen erhalten dann vom französischen Bildungsministerium das offizielle Zertifikat, das den Kom-petenzgrad der französischen Sprache bestätigt. Das Diplôme d’Etudes de la Langue Fran-çaise gilt als zusätzliche Qualifikation für Praktika und Studien im frankophonen Ausland bzw. bei Bewerbungen auf dem internationalen Arbeitsmarkt.   

Aktuelles:

Wir schauen im Unterricht auch öfter nach Frankreich (oder französischsprachige Länder) und auf das, was dort so angesagt ist und was die jungen Leute mögen (Musik, Fernsehen, Stars und Sternchen, …).

Geschichte

Warum ist unsere Welt so, wie sie ist? Diese Frage steht am Anfang jeder Beschäftigung mit Geschichte. Vieles um uns herum hat Bezüge zu vergangenen Zeiten, beeinflusst uns heute aber immer noch. Diese Bezüge aufzudecken, zu untersuchen und bewusst zu machen ist oberstes Anliegen unseres Geschichtsunterrichts. In der Fachwissenschaft spricht man deswegen von „Geschichtsbewusstsein“.

Zu diesem Geschichtsbewusstsein gehört es, zu analysieren, zu überprüfen und auch andere Sichtweisen einzunehmen als die eigene. Weil wir das nicht für alles machen können, was in der Vergangenheit passiert ist, beschäftigen wir uns mit ausgewählten Themen, die uns in die Nähe anderer Fächer bewegen. Politisch untersuchen wir, was Herrschaft und Staatlichkeit eigentlich sind, sozial treibt uns das Verhältnis von Gesellschaft und Recht um, kulturell Weltdeutungen und Religion, aber auch Wirtschaft und Umwelt warten darauf, von uns in Betracht genommen zu werden.

Letztendlich geht es dabei darum, das Leben und die Lebensumstände von Menschen zu ergründen, um daraus Schlüsse für unser eigenes Leben zu ziehen. Auf diese Weise erforschen wir unsere eigene Identität und entwickeln eigene Urteile über die Umstände, in denen wir leben:

  • Fühlen wir uns unterdrückt wie ein Sklave in der Antike, weil wir zu viel arbeiten müssen?
  • Genießen wir die Freiheit, in der wir heute leben, die mit vielen Opfern erkauft werden musste?
  • Hilft uns bei alltäglichen Entscheidungen eine Idee, die vor vielen Jahren gedacht wurde?

Für einige Jahrgangsstufen bieten wir auch Geschichtsunterricht in einer anderen Sprache an, aktuell von Jahrgang 5-11 in Englisch. 

Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit,

die Fachlehrerinnen und Fachlehrer für Geschichte

Frau Arkenau, Frau Böhm, Frau Brechler, Frau Demuth, Frau Eickhoff, Frau Grabowski, Frau March, Frau Niemann, Herr Fahrenholz, Herr Freygang, Herr Felsing, Herr saubert, Herr Voges.

Zudem unterrichten folgende Lehrer*innen im Vorbereitungsdienst Geschichte: Frau Mosel, Herr Ihler

Wenn Interesse darin besteht, sich detaillierter über die Themengebiete zu informieren, empfehlen wir den Bildungsauftrag des Kultusministeriums zu lesen. Über die nachfolgenden Links finden Sie die Vorgaben des Niedersächsischen Kultusministeriums.

Das neueste Kerncurriculum für die Sekundarstufe I ist verbindlich ab dem Schuljahr 1.8.2015 ab dem Schuljahrgang 5.

Informatik

Kunst

Allgemeines zur Fachschaft Kunst

Die Fachschaft Kunst besteht zur Zeit aus den Kolleginnen Frau Ziegler-Schröder, Frau Weber, Frau Schondelmaier und Frau Niemann. Wir unterrichten in zwei Kunsträumen im Erdgeschoss.

Ziele

Das Fach Kunst ist ein unverzichtbarer Bestandteil der ästhetischen Bildung und ist als Ausdruck kultureller Bildung ein wichtiger Baustein für die Allgemeinbildung unserer Schülerinnen und Schüler. Die Schülerinnen und Schüler produzieren nicht nur selbstständig Kunst, um damit ihre Persönlichkeit zu entwickeln, sie erfassen auch Bilder anderer Künstler aus unterschiedlichen Epochen und verschiedenen Ländern, sodass ihr Sinn für eine ästhetische Wahrnehmung ausgebildet wird. Dies alles trägt dazu bei, dass ein kulturelles Deutungs- und Wertesystem entsteht, welches die Schülerinnen und Schüler im Unterricht entwickeln.

Zentrale Unterrichtsschwerpunkte

Bilder sind die zentralen Unterrichtsgegenstände, mit denen die Schüler arbeiten. Bilder wird hier als sowohl zweidimensionales Kunstwerk als auch als dreidimensionales Objekt verstanden. Zudem erhält die visuelle Kunst durch Medien wie Film eine weitere Ebene, mit der sich die Schülerinnen und Schüler auseinandersetzen. Die Beschreibung, die fachgerechte Analyse sowie die Interpretation von Kunstwerken jeglicher Art wird im Unterricht vom Jahrgang 5 bis zum Abitur schrittweise erlernt und trägt dazu bei, dass sich die Schülerinnen und Schüler beispielsweise in der Komplexität der heutigen Bilderwelt des Alltags selbstständig orientieren können, sie ihre eigene Meinung zur Kunst ausbilden, sich künstlerisch verständigen und die kulturelle Welt deuten können.

Kooperationspartner, Ausstellungen, Projekte und Wettbewerbe

Die Wolfsburger und regionalen Kunstmuseen, Kunstvereine und Galerien werden regelmäßig von den Schülerinnen und Schülern im Rahmen des Unterrichts besucht.

Wettbewerbe wie der Fotowettbewerb der Kestnergesellschaft Hannover, Plakatwettbewerbe zur Alkoholmissbrauch-Prävention der Krankenkasse DAK sowie die Teilnahme am Wettbewerb des Niedersächsischen Filmpreises in Uelzen oder dem Wolfsburger Jugendkunstpreis ARTEEN werden regelmäßig von unseren Schülerinnen und Schülern wahrgenommen.

Links:

Kerncurriculum, verbindlich ab dem 01.08.2016 für die Schuljahrgänge 5-9, ab dem 01.08.2017 für den Schuljahrgang 10 http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/ku_gym_si_kc_2016.pdf
verbindliches Kerncurriculum für alle Oberstufen-Jahrgänge zum 1.8.2015:
Kerncurriculum 2016 http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/ku_go_kc_druck_23_05_16.pdf

EPA (Einheitliche Prüfungsanforderungen) von 2005 http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/epa_kunst.pdf

Schwerpunktthemen Abitur 2022 https://www.nibis.de/uploads/mk-bolhoefer/2022/07KunstHinweise2022_Februar2021.pdf (NEU im Februar 2021, wegen Covid überarbeitet)

Schwerpunktthemen Abitur 2023 https://www.nibis.de/uploads/mk-bolhoefer/2023/07KunstHinweise2023_Juni2021.pdf 

Latein

Latein am ASG

Latein ist eine Weltsprache. Römische Schriftsteller der Antike erklären uns mit Hilfe von Mythen und Legenden, wie unsere Welt funktioniert. So geht etwa der Name unseres Kontinents Europa auf eine Liebesgeschichte oder eine Entführungsstory zurück (je nach Ansicht):

Die Entführung der Europa (1716) Reitet Europa freiwillig auf dem Stier ins Meer? Der als Stier erschienene Gott Jupiter jedenfalls ist sichtlich vor Liebe entzückt. In der Version des römischen Dichters Ovid liest sich diese Szene wie folgt:

(…) ausa est quoque regia virgo nescia, quem premeret, tergo considere tauri, cum deus a terra siccoque a litore sensim falsa pedum primis vestigia ponit in undis;

([…] die Königstochter wagte es auch, obwohl sie nicht wusste, wen sie da berührt, sich auf den Rücken des Stiers zu setzen, während der Gott von der trockenen Erde am Strand allmählich falsche Fußspuren in die ersten Wellen setzt.

Das Römische Reich florierte seit seiner Gründung im sonnigen Italien und breitete sich auf diesem Kontinent – meist militärisch – immer weiter aus. Dadurch verbreitete sich auch die Sprache ihrer Schriftsteller, das Lateinische. Über das Mittelalter bis in die Frühe Neuzeit hat es unter Gelehrten einen Rang wie Englisch heutzutage.

 

So beschrieben Berühmtheiten wie Columbus und Kopernikus ihre Erkenntnisse über die Neue Welt beziehungsweise die Welt außerhalb unserer Erde immer noch auf Latein:

Im Lateinunterricht beschäftigen wir uns mit dieser Weltsprache: mit ihrer Funktionsweise genauso wie mit den Menschen, die sie sprechen, ihren Gedanken, Gefühlen und Überzeugungen in der Zeit, in der sie leben. Heute ist Latein allerdings bei weitem nicht mehr so verbreitet wie oben beschrieben. Daraus ergeben sich in unserem Unterricht bestimmte Unterschiede zu den modernen Fremdsprachen: 

  • Wir betrachten Latein als „Reflexionssprache“, d.h. wir erforschen, wie eine Sprache als Ganzes funktioniert und was man alles damit anstellen kann. Dabei kommt uns zugute, dass Teile des Wortschatzes in anderen Sprachen fortleben, die sich aus dem Lateinischen entwickelt haben (wie etwa Englisch, Französisch, Spanisch).

  • Für uns steht die Untersuchung von Sprache im Vordergrund: Einerseits, weil wir uns ein strukturiertes grammatisches System aneignen, andererseits, weil wir Rückschlüsse über die Menschen ziehen, die dahinter standen.

  • Wir nähern uns heute bedeutsamen Fragen über unser eigenes Leben an, indem wir die oft andersartige Antike betrachten und Vergleiche anstellen. Denn wenn wir die Erzählung von Europa als Liebesgeschichte oder Entführungsstory verstehen, liegt unser Urteil auch immer in uns selbst begründet.
  • Statt Austauschfahrten gibt es bei uns Exkursionen zu Stätten des Römischen Reiches. Dort ergründen wir die Auswirkungen der Antike auf unser heutiges Leben.

So betrachten wir in Latein nicht nur weit entfernte Zeiten. Vielmehr hinterfragen wir uns selbst und entwickeln uns selbst als denkende Menschen weiter. Dazu steht uns zur Untersuchung eine gewaltige Bandbreite an Themen und Literatur zur Verfügung: von Mythen und Fabeln über Philosophie und Geschichtsschreibung bis hin zu Drama und Dichtung, aber auch zu Politik und Privatangelegenheiten führt uns unser Weg. Damit trägt das Fach Latein ganz im Sinne eines modernen Schulfaches zur Auseinandersetzung mit Humanismus, Wissenschaftlichkeit und Rechtsstaatlichkeit bei.

Und zu guter letzt hat auch die junge Stadt Wolfsburg einen regionalgeschichtlichen Bezug zum Lateinischen, wenn man die Namensgebung des Audi-Konzerns betrachtet. Das lateinische audi ist nämlich eine Aufforderung zum Zuhören, die die ehemaligen „Horch-Werke“ sprachlich modernisieren und als zukunftsweisenden Konzern mit Tradition darstellen soll.

Mathe

Unterricht

Mathematik ist Pflichtfach in jeder Jahrgangsstufe. Laut Stundentafel werden pro Jahrgang vier Wochenstunden erteilt, in Klasse 9 drei Wochenstunden.

Die Inhalte des Unterrichts in den Klassenstufen 5-10 in den entstammen aus den Bereichen

  •  Algebra
  • Geometrie
  • Stochastik

http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/ma_gym_si_kc_druck.pdf

In der gymnasialen Oberstufe wird der Unterricht in Form von vierstündigen Kursen erteilt.Es gibt Kurse auf grundlegendem und auf erhöhtem Niveau. Die an unserer Schule festgelegte Kursfolge ist:

  •   Analysis
  • Stochastik
  • Analytische Geometrie und Lineare Algebra
  • Ausgewählte Themen aus Analysis, Stochastik und Analytische Geometrie

http://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2012/2012_10_18-Bildungsstandards-Mathe-Abi.pdf

Taschenrechner

Ab der 7. Klasse wird von allen Schülerinnen und Schülern der grafikfähige Taschenrechner TI 84 plus von Texas Instruments eingesetzt. Dieses Hilfsmittel muss sowohl im Unterricht als auch bei Husaufgaben und bei Leistungsüberprüfungen für alle Schülerinnen und Schüler zur Verfügung stehen.

https://education.ti.com/de/deutschland/products/graphikrechner-und-cas/ti-84-plus/features/features-summary

Schulbücher

In den Klassen 5-13 wird mit Schulbüchern aus der Reihe „Lambacher Schweizer“ (Klett Verlag) gearbeitet.

Diagnose und Förderung

Seit vielen Jahren wird zu Beginn der 5. Klasse eine Lernstandserhebung durchgeführt. Dadurch können die Lehrkräfte feststellen, auf welchen Kenntnissen und Fähigkeiten der Unterricht aufgebaut werden kann und wo noch Defizite bestehen. Wir kooperieren hier sehr eng mit einigen Grundschulen sowie der Wolfsburger Oberschule und der Heinrich-Nordhoff- Gesamtschule.

Wettbewerbe

Interessierte Schülerinnen und Schüler können an zwei bundesweit veranstalteten Wettbewerben teilnehmen.

  • Mathematik-Olympiade   (im November)
  • Känguru der Mathematik   (im März)

Während sich die Mathematik-Olympiade insbesondere an die  “Mathe-Cracks” richtet, steht der Känguru-Wettbewerb allen Kindern und Jugendlichen offen.

http://asg-wob.de/?q=de/content/matheolympiade

http://asg-wob.de/?q=de/content/k%C3%A4nguru-der-mathematik

Projekttage​

Projekttage sind besonders geeignet Mathematik auf anschauliche oder spielerische Art zu erfahren. Hier einige Ergebnisse von Schülern der fünften Klassen:

Musik

Wir stellen uns vor! Der Fachbereich Musik zeigt ein umfangreiches und kreatives Beschäftigungsfeld mit vielen Möglichkeiten sich im Schulalltag einzubringen. Alle Kollegen versuchen, auf unterschiedliche Weise dieses Fach mit abwechslungsreichen Betätigungen zu füllen.

Da wäre zunächst der Unterricht, bei dem wir alle auf eine kontinuierliche Arbeit und Einführung in den theoretischen sowie praktischen Bereich achten. Um sich alter sowie neuer Musik mit einer kritischen und differenzierten Haltung zu nähern, gehören theoretische Grundlagen im Unterricht dazu. Diese werden in den Jahrgängen 5-10 strukturiert, den Schülern nahe gebracht und mit praktischen Phasen aufgelockert. So erhalten die Schüler in diesen Jahrgängen genauso wie die Eltern die Gelegenheit, sich ein eigenes Bild vom Fach zu machen. Natürlich sollte im Unterricht auf die Vorgaben und Beschlüsse des  Kerncurriculums geachtet  und die Schüler auf ein mögliches Arbeiten in der Oberstufe vorbereitet werden.

Musik ist aber mehr als ein reines Unterrichtsfach. So bietet das ASG den Schülern in vielen Arbeitsgemeinschaften die Möglichkeit, besonders im kreativ-praktischen Bereich ihre Fertigkeiten einzubringen, zu festigen oder sogar neu zu erlernen. Mit einer Gitarren AG hat ein ehemaliger Kollege (Harro Lentge) vielen Schülern die ersten Schritte zum Musizieren geebnet. Dies hat auch Herr Nierling mit seiner Rockgitarren AG in den letzten Jahren deutlich gefördert.

Ein Highlight stellt sicherlich die AMB Kids (Active Music Band Kids) unter der Leitung von Herrn Märtens dar. Mit dieser AG und der Unterstützung der Medien AG durch Frau Raulf, werden jetzt seit mehreren Jahren Kleinkonzerte an den umliegenden Grundschulen durchgeführt, um den zukünftigen Schülern einen ersten Einblick in den musikalischen Alltag des ASGs zu ermöglichen. Diese AG ist besonders für die Jahrgänge 5-7 gedacht und begrüßt jetzt schon seit mehreren Jahren unsere neuen 5. Klassen. Mit einer weiteren AG, der AMB (Active Music Band) führt Frau Redenius diese ersten musikalischen Schritte weiter und die  Schüler können hier ihre erworbene Kompetenz aus anderen unterschiedlichen AGs vertiefen. So gelangen immer wieder Teilnehmer aus der Schlagzeug AG unter der Leitung von Herrn Koch, der AMB Kids, der Gitarren AGs und der Tonstudio AG unter der Leitung von Herrn Müller in diese AG, die für Schüler aus den Jahrgängen 8-Q2 gedacht ist. Die AMB unterstützt mit ihren Auftritten verschiedene Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Schule (z.B. Verabschiedung der Abiturienten, die Buddy-Zertifizierung, Gottesdienste in der Bonhoeffer Gemeinde Westhagen, sowie anderen Kirchengemeinden in der Umgebung und einem jährlichen Abschlusskonzert).

Durch das vorhandene Tonstudio hatte diese Band auch in den letzten Jahren die Möglichkeit von Zeit zu Zeit eine CD aufzunehmen, die man dann im Sekretariat erhalten kann.

Mit der Übernahme der Tonstudio AG durch Herrn Müller hat sich aktuell auch die Möglichkeit ergeben, mit einer Klasse ein eigenes Hörspiel zu erarbeiten. Dieses wird im Moment noch aufgenommen und soll im nächsten Schuljahr fertig sein.

Das recht große Angebot an kreativer Betätigung im Fachbereich Musik hat in den letzten Jahren immer wieder zu einer Vielzahl an fächerübergreifenden Aktionen geführt. So wurde hier und da mit dem Fachbereich Kunst und Sport kooperiert.

Mit den aufgeführten Musicals unter der Leitung von Thomas Bode (z.B. Faust, Die Physiker, Romeo und Julia,  …) wurde durch den Bereich Darstellendes Spiel  auch noch eine weitere Verbindung zum Fachbereich Deutsch deutlich.

Insgesamt liefert der Fachbereich Musik auch eine gut funktionierende Kooperation mit den anderen Schulen aus dem Schulzentrum Westhagen. Hier ist die gute Zusammenarbeit mit Frau Raulf und ihrer Medien AG, sowie die Schlagzeug AG unter der Leitung von Herrn Koch, beides Kollegen aus der Oberschule, und der Tonstudio AG unter der Leitung von Herrn Müller aus der Pestalozzischule hervorzuheben. Somit spiegelt sich auch das Motto der Buddys im Schulzentrum wieder:  Aufeinander achten. Füreinander da sein. Miteinander lernen.“

Philosophie

Philosophie- was ist das denn?​

Das Wort  Φιλοσοφία  stammt von den alten Griechen, übersetzt heißt es „Liebe zur Weisheit“.

 Aha: Weisheit……- Weisheit??  Googlen wir bei wikipedia:

„Weisheit(engl. wisdom, altgr. σοφία, lat. sapientia, hebr. hokhmah) bezeichnet vorrangig ein tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren.“

Aha! Klingt echt nach Schule. Stimmt: kompliziert und wichtig! Die gute Nachricht dabei: Du lernst nicht Philosophie, sondern philosophieren: neugierig und wissbegierig sein bei Problemen, kritisch hinterfragen, reflektieren, pro und contra argumentieren,  nachdenken – und zwar in allen Bereichen, die uns Menschen betreffen, mit dem Ziel, uns selber und unsere Welt/Umwelt besser zu verstehen und uns dementsprechend überlegter verhalten zu können.

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant hat die Bereiche der Philosophie in vier Fragen zusammengefasst:                                

1. Was kann ich wissen?

Dies ist der Bereich der Erkenntnistheorie mit Fragen wie z.B.:

Woher kommt die Welt? Ist alles so, wie ich es sehe? Warum sagte Sokrates: „Ich weiß, dass ich nicht weiß“?!? Was kann ich wirklich wissen, was ist z.B. nur optische Täuschung? Wie entsteht überhaupt Wissen? Gibt es Erkenntnis nur durch Erfahrung? Woher weiß ich, dass jeder Ball rund ist? Und warum ist es logisch, dass die Straße nass ist, wenn es regnet?

2. Was soll ich tun?

Dieser Bereich der Ethik und Moral betrifft die Werte und Normen, nach denen wir leben und handeln, wie z.B.:

Ist gut das, was mir nützt? Darf ich lügen? Was ist gerecht- Strafe oder Rache? Handle ich immer freiwillig? Haben alle Kulturen dieselbe Moral?

3. Was darf ich hoffen?

Dieser Bereich hat mit allem zu tun, was wir nicht rational, d.h. mit Verstand, Logik und Beweisen, erfassen können, also vor allem mit Glauben, Religion(en) und Fragen nach dem Sinn und der Zukunft , wie z.B:

Welche Jenseits-Vorstellungen gibt es? Wozu braucht der Mensch Religion und Glauben?

4. Was ist der Mensch?

Projekttage sind besonders geeignet Mathematik auf anschauliche oder spielerische Art zu erfahren. Hier einige Ergebnisse

Diesen Bereich nennt man Anthropologie, die  „Wissenschaft vom Menschen“; er umfasst  somit auch die anderen drei mit speziellen Fragestellungen, wie z.B.:

Ist der Mensch nur ein Tier mit Verstand? Was sind die genuin menschlichen Eigenschaften? Wie hat sich der Mensch entwickelt- vom Höhlenmenschen zum politisch mündigen Bürger und bis heute zum digitalen  Nerd in seiner net-community? Ist der Mensch von Natur aus gut, sozial und ehrlich?

Sich mit solchen Fragen zu beschäftigen, Probleme zu erkennen und mögliche  Lösungen und Konsens zu suchen, heißt philosophieren. Und philosophieren  kann Jeder, nicht nur Sokrates und Bart Simpson haben  bedenkenswerte Ansichten, in der Philosophiegeschichte kann man interessante Ansätze kennenlernen.  Das  erweitert auf jeden Fall unseren Horizont und soll dann im besten Fall für Jeden die Grundlage für vernünftiges und soziales Denken, Verhalten und Handeln sein;  non scholae, sed vitae discimus –„nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir“ meinte Seneca schon vor 2000 Jahren……

Na? Neugierig geworden? Lasst ihr euch auf dieses lohnenswerte  Abenteuer ein?

Nützliche Infos:

Am ASG kann/muss man ab dem 10./11. Jg. bis zum Abitur zwischen Religion, Werte und Normen und Philosophie wählen. Der Unterricht ist zweistündig mit jeweils einer  Klausur im Halbjahr und nicht als Abiturfach wählbar. Ausgebildete Philosophie-Lehrerinnen sind Frau Vogler und Frau Haulle-Kasten.

Neue Rahmenrichtlinien für das Fach Philosophie in der Gymnasialen Oberstufe sind noch in Arbeit;

zur Information zu Unterrichtsinhalten cf. das ASG -„Schulcurriculum Philosophie“.

von Schülern der fünften Klassen:

Physik

Das Albert-Schweitzer-Gymnasium hat zwei neue, hochmoderne Physikräume, die beide mit Smartboards ausgestattet sind. Im Rahmen einer Projektwoche zeigten im Sommer 2012 die Schülerinnen und Schüler des damaligen Physikleistungskurses, dass sie auch künstlerisch spitze sind und malten Bilder mit den Physikern Newton, Watt, Ampere, Joule, Einstein, Curie und Hertz sowie den Grundeinheiten, auf denen das gesamte Einheitensystem der Physik aufgebaut ist. Diese Kunstwerke erfreuen seitdem alle Physikschüler und –lehrer, wenn sie in den Räumen lernen und lehren. Uns Physiklehrern am Albert-Schweitzer-Gymnasium liegt es besonders am Herzen, dass unsere Schüler möglichst viele Experimente selbstständig in Gruppen durchführen, anstatt sie „nur“ als sogenanntes Demonstrationsexperiment von ihrem Platz aus zu sehen. Dafür schaffen wir nicht nur immer wieder neues Experimentiermaterial an, sondern stellen solches auch in Eigenarbeit her. Im Folgenden seien zwei Beispiele beschrieben und mit Fotos dokumentiert.

Physiklehrer bauen LED-Kästchen für den Optikunterricht

Die Physikkollegen Herr Fischer, Herr Frenzel, Frau Grill (sie hat fotografiert), Frau Karutz, Frau Kobes und Frau Schwertmann haben sich einen Nachmittag getroffen, um kleine LED-Kästchen zusammenzubauen (löten, kleben, feilen, schrauben). Diese LED-Kästchen sind für die Unterrichtseinheit „Optik mit der Ameise“ in der 6. Klasse bestimmt. Dort geht es um Schatten, Halbschatten und Schattenräume. Wir freuen uns auf die interessanten Experimente, die wir mit den neuen Kästchen mit den Schülerinnen und Schülern machen werden.

Physiklehrer bauen selbst Großflächenzählrohre für ihre Schüler

Die Schülerinnen Julia Jordan und Franziska Wend berichten:

Um uns Schülern das Thema Radioaktivität „wie früher“ mit Schülerexperimenten auf interessante Art und Weise näher zu bringen, haben die sechs Physiklehrer unserer Schule zum Lötkolben gegriffen. 2005 war durch einen neuen Erlass das Experimentieren für Schüler mit radioaktiver Strahlung stark eingeschränkt worden. Die Lehrer wollten mit dieser Verschlechterung nicht leben und bauten daher sogenannte Großflächenzählrohre. Das sind „Geigerzähler“, die besonders empfindlich sind. Bei ihnen hört man das berühmte unregelmäßige Knacken schon bei sehr schwacher Strahlung, wie sie zum Beispiel bei manchen Gesteinen in der Natur vorkommt. Die Herzstücke der Zählrohre wurden in den USA bestellt. Als Gehäuse wurden Abwasserrohre verwendet, die zuvor in heißem Wasser geweitet werden mussten. Mit der nötigen elektronischen Verschaltung entstanden so acht Großflächenzählrohre zu einem Stückpreis von 170€ anstelle von 620€ für fertige aus dem Lehrmittelhandel. Großzügig zahlte der Förderverein des Albert-Schweitzer-Gymnasiums 600€ für das Projekt. Der Rest kam aus dem Fachetat Physik. Der neunte Jahrgang der Schule hat die Zählrohre inzwischen im Unterricht erprobt. Wir, die Schüler der Klassen 9G1 und 9G2 haben mit Hilfe der Geräte in dem Backtriebmittel Pottasche das Kalium 40 gemessen – ein Betastrahler. Spannend fanden wir auch den Nachweis von Radon und seinen Folgeprodukten aus der Luft auf einer geladenen Platte. Auch Frau Schwertmann, die die Idee für den Bau von einer Fortbildung zur Strahlenschutzbeauftragten mitbrachte, ist zufrieden: „Vorher konnten die Schülerinnen und Schüler bei diesem Thema ein Halbjahr lang nicht selbst experimentieren und durften nur zugucken. Im Vergleich dazu spürt man, dass das Interesse und vor allem der Lernerfolg größer sind, wenn sie selbst aktiv bei den Experimenten mitarbeiten können.“

Politik

Religion

"Wir respektieren und achten einander. Wir sind offen für alle Nationalitäten, Minderheiten und Religionen. Wir lernen miteinander, voneinander und füreinander."

Um gegenseitigen Respekt und Achtung leben zu können, ist es unerlässlich, sich gegenseitig kennenzulernen. Deshalb sieht das Fach Religion seinen Auftrag unter anderem darin, Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu bieten, etwas über die Vielfalt der Religionen zu erfahren. So kann möglichen Vorurteilen entgegengewirkt werden.

Ebenso soll der Religionsunterricht einen Raum zum Erfahren der eigenen Religiösität bieten. Denn nur, wenn man weiß, wo man selber steht, kann man seinem Gegenüber selbstsicher gegenübertreten…

Das Unterrichtsfach Religion wird am Albert-Schweitzer-Gymnasium zur Zeit in fast allen Jahrgängen konfessionell-kooperativ erteilt.

Abiturkurse werden derzeit nicht angeboten.

Spanisch

Spanisch – eine Weltsprache ​

  • Spanisch wird in Teilen Europas, Afrikas, Lateinamerikas und der USA als Muttersprache gesprochen
  • Spanisch ist Amtssprache in 22 Staaten
  • Spanisch ist eine Welthandelssprache
Die 12 Weltsprachen:
Was ist eine Weltsprache?

Das wichtigste Merkmal von Weltsprachen ist die hohe Anzahl ihrer Sprecher, sowohl als Muttersprache wie auch als Fremdsprache. Weltsprachen sind also die meistgesprochenen Sprachen der Welt. Manchmal wird auch die geografische Verbreitung einer Sprache als ein wichtiges Merkmal einer Weltsprache gesehen. Nach dieser Theorie gibt es nur 5 Weltsprachen: Englisch, Spanisch, Französisch, Arabisch und Portugiesisch. Nur diese Sprachen werden nämlich in Staaten mehrerer Kontinente als Amtssprachen verwendet. Die internationale Bedeutung einer Weltsprache ist die Frage, inwieweit diese Sprache als Verkehrssprache eingesetzt wird bei internationalen Kontakten und in der Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur.

Spanisch erlernen ist mehr als die Sprache sprechen
  • kulturelle Einblicke werden vermittelt
  • kommunikative Fertigkeiten werden gebildet
  • der Umgang mit Texten und Medien wird geschult
Berufliche Qualifikation
  • Spanisch wird gerade in vielen Schwellenländern gesprochen
  • Spanisch ist auf deutschen Lebensläufen noch unterrepräsentiert
  • Übrigens ist Spanien das Urlaubsziel Nummer 1 der Deutschen.
Nicht nur fiesta und siesta

Um eine Sprache zu lernen, braucht man auch bei Spanisch Fleiß, Disziplin und Ausdauer. Spanisch ist in Bezug auf die Aussprache und die Orthographie im Vergleich mit Französisch einfacher bzw. übersichtlicher und wird von daher leicht unterschätzt. Es handelt sich jedoch um eine komplexe Sprache mit einer anspruchsvollen Grammatik, z.B. mit

– drei verschiedenen Formen von „sein“,

– vielen unregelmäßigen Verben,

– verschiedenen Zeiten, die aktiv benutzt werden,

– Subjuntivo im Präsens und in der Vergangenheit.

Spanisch ist im Vergleich mit Französisch weder schwerer noch leichter!

DELE

Wie im Fach Französisch besteht bei uns die Möglichkeit, gegen Ende der Mittelstufe an einer Arbeitsgemeinschaft teilzunehmen, die auf das Ablegen eines Sprachdiploms, genannt DELE (in der Regel A2) vorbereitet. (“Diploma de Español como Lengua Extranjera“) Die Diplomas de Español como Lengua Extranjera (D.E.L.E.) sind offizielle Zertifikate, die den Kompetenz- und Beherrschungsgrad der spanischen Sprache bestätigen und vom Instituto Cervantes im Namen des Spanischen Ministeriums für Bildung ausgestellt werden.Die Universität Salamanca erstellt und korrigiert diese Prüfungen. Das Instituto Cervantes übernimmt den organisatorischen Part. Die Diplomas de Español bestätigen das erreichte Sprachniveau des Schülers unabhängig davon, wo und wann er seine Kenntnisse erworben hat. Ein einmal ausgestelltes Zertifikat ist auf unbestimmte Zeit gültig.[1] Die Diplome gelten als zusätzliche Qualifikation für Praktika und Studien im Ausland bzw. bei Bewerbungen auf dem internationalen Arbeitsmarkt.

Spanischunterricht am Albert-Schweitzer Gymnasium

Wir arbeiten ab Klasse 6 mit dem Lehrbuch ¡Vamos!¡Adelante!, das seit 2014 auf dem Markt ist und auf G9 sowie die verstärkt an Bedeutung gewonnenen Kompetenzen Mediation, Hör-Sehverstehen, Sprechen und Hören eingestellt ist.

Die Neubeginner in Klasse 11 arbeiten mit A_tope.com, Nueva Edición (2017) . Neben den geforderten Kompetenzen berücksichtigt es die von der Landesschulbehörde geforderte, steile Progression und eignet sich zudem gut für ein eigenständiges Nacharbeiten von verpasstem Unterrichtsstoff.

In den Klassen 6-10 bzw. im ersten Jahr der Spätbeginner schreiben wir in der Regel 4 Klassenarbeiten pro Schuljahr bzw. wird in den Jahrgängen 7 und 9 eine Klassenarbeit durch eine Sprechprüfung ersetzt.

Auch in der Oberstufe gibt es die Möglichkeit, eine Klausur durch eine Sprechprüfung zu ersetzen.

Falls Sie noch weitere Informationen brauchen, finden Sie unter den folgenden Links die Kerncurricula der Sekundarstufe I + II für das Land Niedersachsen:

http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/sn_gym_si_kc_druck_2017.pdf

http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/sn_go_kc_druck_2018.pdf

Der aktuelle Stand in Bezug auf schriftliche Abiturprüfungen im Fach Spanisch

Seit 2018  Textaufgabe + Mediation + Hörverstehen oder eine Sprechprüfung (55%/25%/20%)

Schüleraustausch

Seit 2014 besteht ein Schüleraustausch für den Jahrgang 9 mit dem Colegio Padre Juan de Mariana in Talavera de la Reina, in der Provinz Toledo, im Westen der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-La Mancha. Besuch und Gegenbesuch finden in der Regel immer im zweiten Halbjahr vor und nach Ostern statt. Es ist jedoch auch für Schülerinnen und Schüler anderer Jahrgänge oder Fremdsprachen möglich, an diesem Austausch teilzunehmen.

Darüber hinaus haben Schüler aus der Oberstufe bereits mehrfach das Angebot des Vereins für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V. (VDA) in Anspruch genommen, um ihr Spanisch zu verbessern und damit gute Erfahrungen gemacht. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: http://www.vda-kultur.de/

Sport

Allgemeines zur Fachschaft

Die Fachgruppe Sport besteht am Albert-Schweitzer-Gymnasium mit Frau Knaust, Herrn Gleissenring, Herrn Schlegel und Herrn Niemann im Schuljahr 2015/2016 aus vier Lehrkräften. Unterstützt wird die Fachgruppe durch Frau Meseberg, die ihren Vorbereitungsdienst mit den Fächern Sport und Englisch an unserer Schule absolviert.

Ziele

Gemäß dem Bildungsbeitrag des Faches Sport besteht unser Ziel darin, in allen Schülerinnen und Schülern die Freude an der Bewegung sowie am gemeinschaftlichen Sporttreiben zu wecken und ihnen darüber hinaus die vielfältigen Möglichkeiten des außerschulischen Sporttreibens aufzuzeigen. Gleichzeitig soll die Einsicht vermittelt werden, dass sich kontinuierliches Sporttreiben positiv auf die körperliche, emotionale und geistige Entwicklung auswirkt. Zudem fördern wir in unserem Sportunterricht Fairness, Toleranz, Teamgeist und Leistungsbereitschaft. Damit leisten wir einen wichtigen Teil für eine ganzheitliche Persönlichkeitsentwicklung.

Sportanlagen

Für unseren Sportunterricht steht ein vielfältiges Angebot an Sportanlagen zur Verfügung. Den Kern bildet dabei eine gut ausgestattete große Sporthalle mit Tribüne, die bei Bedarf durch Vorhänge in drei Teile geteilt werden kann. Hier werden häufig die großen Sportspiele wie Fußball oder Hockey unterrichtet. Zusätzlich verfügt das Schulzentrum über eine „kleine“ Sporthalle, welche die Größe eines Basketballfeldes besitzt und die vor allem für das Turnen und Tanzen, für Tischtennis oder für Kampfsport genutzt wird. Bei entsprechender Witterung können wir zudem auf das weitläufige Gelände des Stadion-West zurückgreifen, das neben den klassischen Leichtathletikanlagen mehrere Fußballfelder aufweist, von denen einer mittlerweile mit einem modernen Kunstrasen ausgestattet ist. Der benachbarte Stadtwald bietet zudem Raum für verschiedene Laufdisziplinen und wird aktuell bspw. für den Oberstufenkurs Orientierungslauf genutzt. Für den Schwimmunterricht können wir auf das moderne Wolfsburger Badeland zurückgreifen, in welchem wir das 50m-Sportbecken sowie das Sprungbecken mit 1m-, 3m- und 5m-Turn benutzen. Zudem besteht hier stets die Möglichkeit, Schwimmanfänger im Nichtschwimmerbereich zu unterrichten.

Sport in der Sekundarstufe I

Im Rahmen des Sportunterrichtes in den Klassen 5-10 unterrichten wir ausgehend von den vorhandenen Räumlichkeiten alle vom Kerncurriculum vorgesehen Sportarten, um die geforderten inhaltsbezogenen (z.B. spezielle Bewegungen, Techniken, Sportarten, etc.) und prozessorientierten (Teamfähigkeit, Fairplay, Einhalten von Regeln, Umgang mit Sieg und Niederlage, etc.) Kompetenzen zu vermitteln. Besonders die prozessorientierten Kompetenzen stellen für uns einen wichtigen Bereich dar, da hier Aspekte vermittelt werden, die sich problemlos auf andere Bereiche des schulischen aber auch des außerschulischen Lebens übertragen lassen.Eine Übersicht darüber, welche Sportarten in den einzelnen Jahrgangsstufen unterrichtet werden, findet sich in der anhängenden Datei „Schulcurriculum ASG Sek I“. Besonders hervorzuheben sei jedoch, dass wir in den Jahrgängen 6-9 in jedem Jahr Schwimmen unterrichten, sodass unsere Schüler in diesem wichtigen Bereich eine intensive Ausbildung erhalten, die durch eine Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Wolfsburg eine besondere Unterstützung erfährt.

Sport in der Sekundarstufe II

Im Rahmen der gymnasialen Oberstufe bieten wir unseren Schülerinnen und Schülern ein breitgefächertes Angebot aus den unterschiedlichen Aufgabenfeldern, sodass auch hier alle vom Kerncurriculum vorgesehen Kompetenzen vermittelt werden können. Im Schuljahr 2014/2015 konnten folgende Sportkurse angeboten werden, in denen neben sportpraktischen auch sporttheoretische Aspekte vermittelt werden: Herrenfußball, Damenfußball, Hockey, Endzonenspiele, Basketball, Bewegungskünste, Judo, Leichtathletik, Orientierungslauf, Tischtennis, Tanz und Fitness. Darüber hinaus hoffen wir, in den kommenden Jahren wieder einen Kurs zum Thema „alpines Skilaufen“ auf der Winklmoosalm und der Steinplatte anbieten zu können.Über die Kooperation mit der benachbarten Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule können unsere Schülerinnen und Schüler zudem Sport als Leitungsfach im Abitur wählen.

Wettbewerbe

Während eines Schuljahres organisieren wir als Fachschaft verschiedene Wettkämpfe und Sportveranstaltungen. So findet in der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien regelmäßig der Ballsporttag statt, bei dem die Schüler klassenweise gegen die Parallelklassen aus jeweils einem Doppeljahrgang im Brennball antreten. Zu Beginn des Sommers werden regelmäßig die Bundesjugendspiele durchgeführt, wobei wir uns dabei im Wesentlichen auf einen leichtathletischen Dreikampf aus den Bereichen Laufen, Werfen und Springen konzentrieren. Die Ergebnisse dieser Bundesjugendspiele sollen zukünftig auch Verwendung für die jährliche Abnahme des Sportabzeichens finden. Unmittelbar vor den Sommerferien absolvieren die Schülerinnen und Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums den Sponsorenlauf auf einer Strecke von 700m rund um das Schulzentrum in Westhagen. Zuvor gesuchte Sponsoren spenden den jeweiligen Schülerinnen und Schülern pro gelaufene Runde einen festgelegten Betrag. Die auf diese Weise erlaufene Gesamtspendensumme wird traditionell an das Albert-Schweitzer-Krankenhaus in Lambarene/Gabun sowie an unsere Partnerschule im westafrikanischen Benin weitergeben, sodass die Gelder stets einem guten Zweck zugeführt werden. In den letzten Jahren belief sich die Spendensumme jeweils auf ca. 5.000€. Vielen Dank an alle Läuferinnen und Läufer sowie an alle Sponsoren.

Traditionell nimmt eine Schülermannschaft mit dem “Fliegenden Albert” zudem regelmäßig am Drachenboot-Rennen der Autostadt um den “The Ritz Carlton Cup” teil, um sich dort auch mit anderen Wolfsburger Schulen enge Kopf-an-Kopf-Rennen zu liefern.

Werte und Normen

Werte und Normen

Was wäre, wenn… ?

  • Stelle dir vor, dein bester Freund ist schwer krank und benötigt dringend ein Medikament, kann es sich aber nicht leisten. Ist es richtig, in die Apotheke einzubrechen und es zu stehlen?
  • Stelle dir vor, du könntest dein Gehirn an eine Maschine anschließen lassen, die dir alle Sinneswahrnehmungen täuschend echt simuliert. Die Maschine erfüllt dir alle deine Wünsche und nimmt dir alle deine Sorgen. Wärest du glücklich?
  • Stelle dir vor, du müsstest einem Außerirdischen erklären, was für Wesen die Menschen sind. Was würdest du sagen?

Hast du schon einmal über solche oder ähnliche Fragen nachgedacht? Du lernst dabei viel über dich selbst!

Was verstehst du unter richtigem oder falschem Handeln? Woran erkennt man eigentlich die Wahrheit? Oder Glück? Und was macht uns Menschen eigentlich so besonders?

Im Werte und Normen Unterricht lernst du, dass es gerade auf die wichtigsten Fragen meistens keine einfachen Antworten gibt!

Ich und die Welt: Alltagsprobleme als Unterrichtsgegenstand

Auch wenn manche philosophische Fragen im ersten Moment lebensfern wirken: Wir treffen jeden Tag Entscheidungen, bei denen genau diese Fragen eine Rolle spielen:

Ist es okay heute ausnahmsweise zu spicken, weil ich sonst immer lerne? Warum soll ich meinen Müll bis zum Abfalleimer tragen, wo hier doch eh alles schon dreckig ist? Darf ich über meine Freundin schlecht reden, wenn ich sauer auf sie bin?

In der Tabelle sind die verschiedenen Themenbereiche aufgeführt, mit denen wir uns in den Schuljahren 5 bis 10 beschäftigen werden:

Inhaltsbezogene Kompetenzbereiche Leitthemen für die Schuljahr- gänge 5 und 6 Leitthemen für die Schuljahr- gänge 7 und 8 Leitthemen für die Schuljahr- gänge 9 und 10
Fragen nach dem Ich
Umgang mit Erfolg und Misserfolg
Sucht und Abhängigkeit
Entwicklung und Gestaltung von Identität
Fragen nach der Zukunft
Zukunftswünsche und Zukunftsängste
Verantwortung für Natur und Umwelt
Altern, Sterben, Tod
Fragen nach Moral und Ethik
Regeln für das Zusammenleben
Freundschaft, Liebe, Sexualität
Ethische Grundlagen für Konfliktlösungen
Fragen nach der Wirklichkeit
Begegnungen mit Fremdem
Menschenrechte und Menschenwürde
Wahrheit und Wirklichkeit
Fragen nach Religionen und Weltanschauungen
Monotheistische Weltreligionen
Leben in einer Cristlich geprägten Gemeinschft
Weltreligionen und Weltanschauungen

aus: Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe. Hannover 2011.

Ein Fach für alle

Im Vergleich zum Religionsunterricht können Schülerinnen und Schüler aller Konfessionen sowie konfessionslose Schüler am Werte und Normen Unterricht teilnehmen. Trotzdem – und gerade auch deshalb – beschäftigen wir uns auch mit religionswissenschaftlichen Fragen:

Was bedeutet es für uns, in einem christlich geprägten Land zu leben? Worin unterscheiden sich die verschiedenen Weltreligionen? Und warum glauben Menschen überhaupt an Übersinnliches?

Der Werte und Normen Unterricht lebt dabei von der Vielfalt. Hier kannst und sollst du dich mit deinem Wissen, deinen Erfahrungen und deinen Meinungen in die spannenden Diskussionen einbringen!

Inhaltsbezogene Kompetenzbereiche Leitthemen für die Schuljahrgänge 5 und 6 Leitthemen für die Schuljahrgänge 7 und 8 Leitthemen für die Schuljahrgänge 9 und 10
Fragen nach dem Ich
Umgang mit Erfolg und Misserfolg
Sucht und Abhängigkeit
Entwicklung und Gestaltung von Identität
Fragen nach der Zukunft
Zukunftswünsche und Zukunftsängste
Verantwortung für Natur und Umwelt
Altern, Sterben, Tod
Fragen nach Moral und Ethik
Regeln für das Zusammenleben
Freundschaft, Liebe, Sexualität
Ethische Grundlagen für Konfliktlösungen
Fragen nach der Wirklichkeit
Begegnungen mit Fremdem
Menschenrechte und Menschenwürde
Wahrheit und Wirklichkeit
Fragen nach Religionen und Weltanschauungen
Monotheistische Weltreligionen
Leben in einer Cristlich geprägten Gemeinschft
Weltreligionen und Weltanschauungen

aus: Kerncurriculum für das Gymnasium – gymnasiale Oberstufe. Hannover 2011.

Wohin geht die Reise? Ziele des Werte und Normen Unterrichts

Der Werte und Normen Unterricht soll dich beim Erwachsenwerden begleiten und dir helfen, dich in der immer unübersichtlicher werdenden Welt zurechtzufinden. Folgende Kompetenzen werden dabei besonders geschult:

Meinungs- und Urteilsbildung: Du lernst deine eigene Meinung zu bilden, zu hinterfragen und begründete Urteile abzugeben.
Konfliktlösung, Toleranz, Verständnis: Du lernst mit den unterschiedlichen Ansichten anderer gewaltfrei umzugehen und von der Verschiedenheit zu profitieren und dabei dich und andere zu akzeptieren.
Empathiefähigkeit: Du lernst dich in andere hineinzuversetzen und deren Meinungen und Entscheidungen nachzuvollziehen.
Identitätsfindung: Du lernst darüber nachzudenken, was dich selber ausmacht und was dir wirklich wichtig ist.
Werteorientierung: Du lernst, dich und andere zu fragen: Wie wollen wir unser gemeinsames Leben gestalten? Und was kann ich dazu beitragen?

Aktuell unterrichten wir das Fach Werte und Normen in allen Jahrgängen. Werte und Normen wird bei uns von vielen Kollegen unterrichtet, welche sich teilweise fachfremd in dem Fach engagieren. Unsere Lehrkräfte sind: Herr Bode, Herr Folwaczny, Frau Gerhardt, Frau Haulle-Kasten, Herr Meiser und Frau Vogler (Fachvorsitz) sowie Herr Lindenau und Frau Stübner als derzeitige Referendare.

Es folgt an dieser Stelle das schulinterne Curriculum.

Es folgt an dieser Stelle das schulinterne Curriculum.

Weitere Informationen:

Das Fach Werte und Normen auf dem niedersächsischen Bildungsserver NiBiS: http://www.nibis.de/nibis.php?menid=3647


Kerncurriculum Werte und Normen Gymnasium Sek I: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_wun_gym_i.pdf


Kerncurriculum Werte und Normen Sekundarbereich II: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_wertenorm_go_i_12_11.pdf

Wohin geht die Reise? Ziele des Werte und Normen Unterrichts

Der Werte und Normen Unterricht soll dich beim Erwachsenwerden begleiten und dir helfen, dich in der immer unübersichtlicher werdenden Welt zurechtzufinden. Folgende Kompetenzen werden dabei besonders geschult:

  • Meinungs- und Urteilsbildung: Du lernst deine eigene Meinung zu bilden, zu hinterfragen und begründete Urteile abzugeben.
  • Konfliktlösung, Toleranz, Verständnis: Du lernst mit den unterschiedlichen Ansichten anderer gewaltfrei umzugehen und von der Verschiedenheit zu profitieren und dabei dich und andere zu akzeptieren.
  • Empathiefähigkeit: Du lernst dich in andere hineinzuversetzen und deren Meinungen und Entscheidungen nachzuvollziehen.
  • Identitätsfindung: Du lernst darüber nachzudenken, was dich selber ausmacht und was dir wirklich wichtig ist.
  • Werteorientierung: Du lernst, dich und andere zu fragen: Wie wollen wir unser gemeinsames Leben gestalten? Und was kann ich dazu beitragen?
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Aktuell unterrichten wir das Fach Werte und Normen in allen Jahrgängen. Werte und Normen wird bei uns von vielen Kollegen unterrichtet, welche sich teilweise fachfremd in dem Fach engagieren. Unsere Lehrkräfte sind: Herr Bode, Herr Folwaczny, Frau Gerhardt, Frau Haulle-Kasten, Herr Meiser und Frau Vogler (Fachvorsitz) sowie Herr Lindenau und Frau Stübner als derzeitige Referendare.

Es folgt an dieser Stelle das schulinterne Curriculum.

Es folgt an dieser Stelle das schulinterne Curriculum.

Weitere Informationen:

Das Fach Werte und Normen auf dem niedersächsischen Bildungsserver NiBiS: http://www.nibis.de/nibis.php?menid=3647

Kerncurriculum Werte und Normen Gymnasium Sek I: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_wun_gym_i.pdf

Kerncurriculum Werte und Normen Sekundarbereich II: http://db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_wertenorm_go_i_12_11.pdf