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Besuch aus unserer Partnerschule in Agbangnizoun

Endlich hat es geklappt! Vom 1. – 9. Februar kam Herr Euloge Avolonto, Fachsprecher für Deutsch in unserer Partnerschule, dem CEG (Collège d´Enseignement Général)in Agbangnizoun, zu uns ans Albert-Schweitzer-Gymnasium.

So hatte er Gelegenheit, die Schülerinnen und Schüler aus dem Jahrgang 8, die sich mit den Mitgliedern seines Deutschclubs Briefe schreiben (Fotos 1+2), einmal persönlich kennen zu lernen.

Aber Herr Avolonto war auch in vielen anderen Klassen unterwegs (Fotos 3+4) und erzählte von seiner Schule, die wir seit Jahren in Ausbau und Ausstattung durch unserer Sponsorengelder unterstützen. Das Interesse war groß und er musste viele Fragen beantworten. Einige Schülerinnen und Schüler hatten kleine Geschenke für ihre Korrespondenten oder für seine drei Kinder mitgebracht.

Wir stellten fest – Schulalltag in Wolfsburg und Schulalltag in Agbangnizoun sind sehr unterschiedlich. Was für die einen selbstverständlich ist, ist für die anderen Luxus. Dies geht bereits los bei der Ausstattung der Klassenräume, der Verfügbarkeit von Papier, Büchern oder Stiften oder bei Schulwegen, die für viele Schüler des CEG sehr viel länger und mühsamer sind als bei uns. Aber auch der Unterricht und das Verhältnis zwischen Lehrern und Schülern sind in Benin so ganz anders als in Deutschland.

Damit sich möglichst viele Schülerinnen und Schüler beider Schulen über ihren unterschiedlichen Alltag und ihre Kulturen austauschen können, soll die Korrespondenz auf weitere Französischklassen ausgedehnt werden. Das Briefeschreiben ist bei uns im Zeitalter von WhatsApp und anderen Social Media ziemlich aus der Mode gekommen, aber die technische Ausstattung der Jugendlichen in Benin lässt diese Art der Kommunikation gar nicht erst zu, so dass wir hier tatsächlich wieder auf ganz altmodische Briefe zurückkommen müssen. Das Schreiben der Briefe ist Teil des Französisch-unterrichts und sie werden mit Hilfe der Lehrerinnen verfasst.

Die Zeit war schnell um und es hieß Abschied nehmen. Wir hoffen, dass wir Herrn Avolonto bald wieder bei uns zu Besuch haben werden.